SV Thüringer Farbentauben

Rasse des Jahres im Sonderverein:

Thüringer  Mondtaube

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonderverein Thüringer Farbentauben
Sonderverein Thüringer Farbentauben 

Geschichte

Im Jahre 1894 setzte Emil Schachtzabel aus Halle erste Maßstäbe mit der Gründung des deutschen Farbentaubenvereins. Auch war er von 1921 bis 1934 Präsident des BDRG. Im Alter von 91 Jahren verstarb er 1941.

Vor fast fünf Generationen, im Jahre 1910 haben sich einige beherzte Rassetaubenzüchter in Thüringen zusammengefunden, um gemeinsam zum Wohle der Thüringer Farbentauben zu wirken. Die Bemühungen unterteilten sich damals noch in Flügel- Schild- und Schnippentauben. Dieses jahr wird als Beginn der organisierten Thüringer Farbentaubenzucht betrachtet. Die vereinheitlichung des Standards als Grundlage für eine gleichmäßige Bewertung, das Erhalten der Vitalität, der sehr guten Zuchteigenschaften und der anspruchslosen Haltungsbedingungen waren die Ziele der damaligen Zeit. All diese Ziele konnten bis heute erhalten und noch weiter verbessert werden. Ihre übergeordnete Bedeutung als Nahmensgebendes Rassemerkmal hat die Gefiederfarbe stets behalten.

Heute zählen 14 Rassen zu den Thüringer Farbentauben. Der Sonderverein selbst hat durch die deutsche Teilung sehr gelitten und sich unterschiedlich in beiden teilen Deutschlandes entwickelt. So ist es den aus Thüringen stammenden Züchtern Herrmann Vogel aus Sonneberg und Gottlieb Schönheit aus Lauscha zu verdanken, dass 1951 in Bremen die damalige Gruppe West gegründet wurde.

1963 übernahm diese Gruppe als Sonderverein die Betreuung der Thüringer Farbentauben im BDRG. An ihrer Spitze stand mit Horst Ilgen ein gebürtiger Thüringer, der sich engagiert für die Entwicklung der Thüringer Farbentauben einsetzte.

Sonderzuchtgemeinschaften, die SZG seltene Thüringer Farbentauben mit Gerhard Rößling an der Spitze und die SZG Flügel- Schild und Schnippentauben unter Führung von Gerhard Liebscher um die Entwicklung der Thüringer Farbentauben.

Trotz unterschiedlicher politischer Entwicklung in beiden teilen Deutschlands standen für die Züchter die Tauben im Mittelpunkt. Immer wieder gab es mutige Züchter, denen es gelang Tauben und Bruteier durch den “Eisernen Vorhang” zu bringen. Dies war mit Sicherheit nicht immer ungefährlich aber dem Mut und dem Einsatz dieser Züchter ist es zu verdanken, daß die Entwicklung der einzelnen Rassen nicht zu weit auseinander gedriftet ist. So schwierig die Zeiten auch waren je intensiver waren die hieraus entstandenen Züchterfreundschaften.

Mit der politischen Wende 1989 in Ostdeutschland und der Wiederverein- igung unseres Vaterlandes 1990 schloss sich der Kreis. Nun galt es alle Kräfte zusammenzufassen und in eine zukunftsorientierte Richtung zu lenken. Unter Führung von Horst Illgen, dem damaligen Vorsitzenden des Sondervereins (West) gelang es die drei bestehenden Gruppen zu einen Sonderverein zu vereinen. Horst Illgen führte den Sonderverein mit 11 Untergruppen auf über 700 Mitglieder, zum stärksten Farbentauben- sonderverein im VDT.

1998 übergab er das Erbe seiner Heimat in jüngere Hände, an den Zuchtfreund Jürgen Weichhold aus Großhettstedt in Thüringen. Dieser führte die positive Entwicklung des Sondervereins mit geschickter Hand weiter voran. Am 31.August des Jahres 2002 gründeten Thüringer Farbentaubenfreunde die Gruppe “Sachsen- Anhalt” , die als 12. Untergruppe das Dutzend voll macht. Diese junge Gruppe hat Ihre “Feuerprobe”, die Durchführung der HSS 2008 in Barleben hervorragend bestanden. Seit dem Jahr 2002 ist eine Mitgliederzahl von über 800 Mitgliedern zu verzeichnen. Dies sollte uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lassen zum Wohle der Thüringer Farbentauben.

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